ZUSYA – ein aufgeklappter Laptop und eine braune Ledertasche auf einer Steinmauer vor grünem Garten

Persönliches aus dem Leben · 2008–2016

Über Zusya

Im Sommer 2008 war ich mit meiner Mutter an der Conservative Yeshiva in Jerusalem. Ich wollte meinen Freunden davon erzählen, wie es dort war und was ich gelernt habe. Dafür brauchte ich einen Ort. Rachel, die damals schon als Velveteen Rabbi bloggte, empfahl mir Typepad. So entstand Zusya.

Aus ein paar Reiseberichten wurden acht Jahre: Texte über Feiertage, Gemeinde, Limmud, Bücher, Musik und über das, was einen als Jugendlichen eben beschäftigt.

In den letzten Beiträgen merkt man, wie selten ich noch geschrieben habe. In meinem Leben passierte damals viel Privates, und darüber wollte und konnte ich nicht öffentlich schreiben. Irgendwann blieb der Blog einfach stehen.

Typepad gibt es nicht mehr. Löschen möchte ich diesen Teil meiner Jugend aber nicht. Deshalb steht er hier als Archiv: jeder Beitrag so, wie ich ihn damals geschrieben habe, mit originalem Satzbau und allen Tippfehlern.

Screenshot des alten Zusya-Designs
So sah Zusya früher aus.

„Warum warst du nicht Zusya?“

Rabbi Zusya fürchtete am Ende seines Lebens nicht die Frage, warum er nicht Mose gewesen sei – sondern diese. Daher der Name.

Alex · alex@zusya.de